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5 starke Strategie-Grundpfeiler von IBM i

Sie möchten die Strategie und Roadmap der zuverlässigen, leistungsfähigen und integrierten Betriebsumgebung besser verstehen? Genießen Sie unseren kompakten Überblick auf das, was IBM i for Power Systems so einzigartig macht.

In Sachen Serverlösungen mit herausragender Leistung und zuverlässiger Ausfallsicherheit gilt IBM mit seinen Power Systemen schon lange als Innovator. Hinzu kommt die integrierte Betriebsumgebung IBM i, die Unternehmen dabei hilft, ihre vorhandenen Stärken weiter auszubauen oder auch mit neuen Technologien zu erweitern.

Dabei wird die große Flexibilität, Zuverlässigkeit, Sicherheit und Integration wie auch der Vorteil bei den Gesamtbetriebskosten (TCO) von IBM i vor allem durch eine Architektur gewährleistet, die auf fünf stabilen Säulen ruht.

1. Db2 for i und Single-Level Storage

Wenn es um den Umgang mit Daten geht, ist das Betriebssystem IBM i einzigartig: Mit Db2 for i enthält es bereits eine vollständig relationale, SQL-kompatible Datenbank als integralen Bestandteil seiner Architektur.

Dazu automatisiert das System mit Single-Level Storage noch viele der Aufgaben, die normalerweise von Datenbank- und Speicheradministratoren auf anderen Plattformen durchgeführt werden müssen: Da IBM i den physischen Speicherort von Objekten verwaltet, erhalten Sie nicht nur eine bessere Leistung, sondern benötigen auch keine Mitarbeiter für die Einstellung Ihres Servers oder die Optimierung Ihres Dateilayouts.

2. Sicherheit und Integrität inklusive

Die objektbasierte Architektur und der Schutz der Hardwarespeicher bieten ein hohes Maß an Integrität und Sicherheit. Erstere garantiert, dass jedes Objekt in IBM i nur so verwendet werden kann, wie es sein vordefinierter Objekttyp erlaubt.

So ist IBM i auch vor bösartigen Programmen wie Viren oder Trojanern geschützt, da sich der Code zwar als etwas anderes tarnen, aber nicht ausgeführt werden kann. Dazu müssen diese und viele andere Sicherheitsfunktionen dem Betriebssystem nicht extra hinzugefügt werden, sondern sie sind von Anfang an integriert.

3. Open- Source und Technologintegration

IBM i integriert auch Middleware und die damit verbundenen Angebote in das OS, so dass der Kauf zusätzlicher Software nicht nötig ist: Webserver, Anwendungsserver, diverse Tools, die Verwaltung digitaler Zertifikate, Auditing-Funktionen sowie Verzeichnis- und Benutzeridentitätsdienste sind bereits ein Teil von IBM i.

Fokus auf Portable Application Solutions Environment for i: Eine der wichtigsten Anwendungen von PASE liegt z. B. darin, Open-Source-Komponenten auf die Plattform IBM i zu bringen. Mit Erfolg: Da die meisten Open-Source-Entwicklungen auf UNIX abzielen, wird die Suche nach oder die Erstellung von Open-Source-Software für IBM i deutlich vereinfacht, wenn sie in PASE lauffähig ist. So erhöht sich die Anzahl der für IBM i verfügbaren Lösungen und Softwarekomponenten drastisch.

4. Multi-Workload-Virtualisierung

Von Anfang an wurde IBM i so konzipiert, dass eine ERP-Lösung auf derselben IBM i-Instanz ausgeführt werden kann, auf der auch die Gehaltsabrechnung, das Customer Relationship Management oder der Webserver laufen. Dazu ist IBM i so konzipiert, dass dieselbe Software für mehrere Clients noch gleichzeitig auf demselben Rechner läuft.

Damit dabei kein Client jemals mit den Daten der anderen interagieren muss, ermöglicht IBM i mithilfe der integrierten Funktionen des Work-Management-Subsystems in Verbindung mit den Sicherheitsfunktionen von Db2 for i die Isolierung von Workloads. Somit ist ein hohes Maß an Virtualisierung möglich, für das es im Endeffekt weniger Systeme, Lizenzen und Supportverträge braucht.

5. TIMI für mehr Investitionsschutz

Anwendungscode, der in den 1980er Jahren geschrieben und kompiliert wurde und ursprünglich auf einem 48-Bit-Singlethreading-Prozessor lief, kann heute unverändert auf den neuesten POWER9-Multicore-Multithreading-Prozessoren ausgeführt werden – ohne dass die Software dafür geändert oder gar neu kompiliert werden muss.

Eine überragende Vorwärtskompatibilität, die durch das Technology Independent Machine Interface (TIMI) ermöglicht wird: Ein Programm wird auf IBM i nicht nur für bestimmte Prozessoranweisungen, sondern für einen Zwischensatz von Anweisungen kompiliert, die sogenannten MI-Anweisungen. Diese Zwischenschicht bleibt immer konstant, auch wenn sich die darunter liegenden Technologieebenen ändern. Dabei sorgt IBM i elbst für die Übersetzung der vorhandenen MI-Befehle auf die aktuellste Prozessorarchitektur.

Stete Entwicklung seit den ersten Tagen

Die Architektur von IBM i war ihrer Zeit immer schon voraus: 1988 legten die Architekten die genannten Grundpfeiler mit einer klaren Vision für die Zukunft der Computertechnik fest. Und während sich auch das Chipdesign, die Virtualisierung, Mobile Computing und jetzt auch die künstliche Intelligenz immer weiterentwickelt haben, hat auch die die Architektur von IBM i es Unternehmen immer ermöglicht, zu wachsen und sich weiterzuentwickeln. Wann wachsen Sie mit uns?

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